SV Lokomotive Uebigau e.V.

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Für das Spiel der ersten Pokalhauptrunde gegen den VfB Herzberg 68 war mit strahlendem Sonnenschein, 22 Grad und rund 200 Zuschauern alles dabei, was zu einem Pokalspiel dazugehört. Von der Konstellation her war Herzberg der Favorit, aber bekanntlich hat der Pokal seine eigenen Gesetze.
Und nach fünf Minuten gingen die Uebigauer auch schon in Führung! E. Löser konnte den Schuss von D. Janischewsky an den Pfosten lenken, aber der Ball landete vor den Füßen von F. Skowronek, der den Ball ins lange Eck verwandelte. Herzberg war bemüht nach dem Rückstand die Uebigauer eher anzulaufen, aber der Gastgeber konnte sich aus dem Pressing der Kreisstädter gut befreien. Der VfB versuchte oft ab Höhe der Mittellinie den Ball diagonal hinter die Uebigauer Kette zu spielen. In der 29. Minute führte solch ein Angriff zu einem Strafstoß für die Herzberger. Der Ball flog zwischen Abwehr und Torwart. N. Sehmisch zögerte etwas, kam den entscheidenden Schritt zu spät und haute L. Wienick um. Den fälligen Strafstoß verwandelte J. Vit, wobei N. Sehmisch die Ecke erahnte, aber nicht mehr entscheidend an den Ball kam. Es folgte der berüchtigte Doppelschlag. Nur zwei Minuten nach dem Ausgleich spielten die Kreisstädter auf der rechten Seite einen Angriff vernünftig zu Ende. Die linke Abwehrseite reklamierte auf Abseits und spielte einen Moment nicht weiter. Durch diese Unachtsamkeit konnte der Rechtsaußen frei in den Strafraum gelangen und den Ball von Grundlinie in den Rückraum spielen. Dort wartete R. Streubel und brachte die Kreisstädter in Front. Wer dachte, dass die Uebigauer die Köpfe nun hängen lassen würde, irrte sich. Die Lok-Kicker spielten ihr Spiel weiter und bekamen kurz vor der Halbzeit noch einen Elfmeter zugesprochen. E. Löser parierte den fälligen Strafstoß von S. Marx. Somit ging es mit 1:2 in die Halbzeitpause. Vom Klassenunterschied war nach 45 Minuten nichts zu sehen. Herzberg war bemüht, kam aber nicht an der Defensive vorbei und Uebigau nutze seine Chancen nicht.
In der zweiten Halbzeit lief der VfB die Uebigauer bedeutend höher an und wollte den Sack zumachen, aber die Lok-Kicker lösten es meist souverän. Nach verpassten Chancen konnte man in Uebigau den Ausgleich bejubeln. 75 Minuten waren schon gespielt als P. Güldener auf der linken Seite zum Dribbling ansetzte und bis in den Strafraum kam. Mit seinem Querpass fand er D. Janischewsky, der den Ball nur noch einschieben brauchte. Nahm die Pokalsensation nun seinen Lauf? In der 83. Spielminute wurde in der Herzberger Hälfte der Ball erobert, zu S. Marx gespielt und von ihm in die Spitze zu D. Janischewsky verlängert. Der setzte energisch nach und traf mit Hilfe des gegnerischen Torwarts zur 3:2 Führung. Diese Führung währte nur zwei Minuten. Ein unnötiger Ballverlust nach einem Einwurf auf der rechten Seite wurde vom VfB genutzt um J. Habel in halbrechter Angriffsposition 20 Meter vor dem Tor in Szene zu setzen. Sein Schuss passte genau ins lange untere Eck. Das war der dritte Schuss auf das Tor der Uebigauer, aber auch der dritte Treffer für die Herzberger. Bis zum Ende der regulären Spielzeit tauchten C. Wazda und D. Janischewsky noch zwei Mal gefährlich im VfB-Strafraum auf, beide wurden aber beim Abschluss noch entscheidend gestört. In der Nachspielzeit dezimierten sich die Uebigauer. Nach einem sehr groben Foul an D. Janischewsky kam es zu einer kleinen „Rudelbildung“. Der bereits verwarnte P. Güldener sah als Verursacher die Ampel-Karte. Somit bestritten die Lok-Kicker die Verlängerung nur noch mit zehn Mann.
Beiden Mannschaften merkte man an, dass es intensive 90 Minuten waren und die Verlängerung bot nur noch wenige Torszenen. In den letzten paar Minuten spielten die Uebigauer mit nur neun Feldspielern, weil J. Wiesner verletzt vom Platz musste und M. Kreutzer sein Wechselkontingent schon ausgeschöpft hatte. Aber auch mit zwei Mann mehr, kam Herzberg zu keiner Torchance mehr. Nach 120 gespielten Minuten hieß es immernoch 3:3 und es ging ins Elfmeterschießen. Und da hatte der Gast aus Herzberg das Quäntchen Glück auf seiner Seite. Das Endergebnis lautete 8:9 nach Elfmeterschießen.
Fazit: Die Zuschauer haben 120 Minuten mit Elfmeterschießen geboten bekommen, wobei Herzberg zwar mehr Spielanteile hatte, aber Uebigau mindestens Augenhöhe agierte. Wenn Herzberg auf das Tor geschossen hatte, war der Ball auch drin. Die Uebigauer hingegen gingen mit ihren Chancen fahrlässig um. Ein großartiger Kampfeswille mit spielerischer Freude wurde leider nicht belohnt. Auch mit einem Mann weniger, konnte man den VfB gut in Schach halten und selbst den ein oder anderen Nadelstich setzen. Herzberg nutze seine Chancen im Spiel sowie im Elfmeterschießen und kommt somit in die nächste Runde. Wir beglückwünschen den VfB Herzberg 68 zum Weiterkommen und wünschen maximalen Erfolg!
 
Am Samstag zum Sportfest in Züllsdorf bestritt die Spielgemeinschaft ein Testspiel gegen die A-Junioren des JFV Union Torgau und verlor dies mit 0:7.
Am Freitagabend gewannen die „Alten“ Herren ihr Punktspiel gegen den SV Wacker Reichenhain mit 7:1.
 
Ergebnisse Junioren:
F-Junioren: ESV Lok Falkenberg : SV Lok Uebigau 1:5
D-Junioren: VfB Hohenleipisch : SV Lok Uebigau 16:1.
C-Junioren: SpG Falkenberg/Uebigau II : VfB Herzberg 68 2:2
 
Der Ausblick für das kommende Wochenende (10.09.-12.09.21):
 
Junioren:
E-Junioren: VfB Herzberg 68 : SV Lok Uebigau . Anstoß ist Freitag um 17:30 Uhr.
C-Junioren: VfB Herzberg 68 : SpG Falkenberg/Uebigau I. Anstoß ist Samstag um 10:00 Uhr.
D-Junioren: VfB Hohenleipisch 1912 II : SV Lok Uebigau. Anstoß ist um 10:00 Uhr
C-Junioren: SV Preußen Elsterwerda : SpG Falkenberg Uebigau II. Anstoß ist um 10:30 Uhr.
 
Männer:
SpG Doberlug-Kirchhain : SV Lok Uebigau. Anstoß ist Samstag um 15:00 Uhr in Doberlug.
SpG Züllsdorf/Uebigau II/Herzberg II : SV 1919 Prösen. Anstoß ist Sonntag um 14:00 Uhr in Züllsdorf.
 
 
J. Borchhardt

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